Was wir tun
Aktuelle Entwicklung: Safe House wird erweitert

Ein sicherer Hafen auf Bali: Hilfe für Frauen in Not
Seit vielen Jahren unterstützt die Dr. Heinz-Knauer-Stiftung das „Safehouse“ auf Bali, das von der Diakoniestiftung MBM betrieben wird.
Doch die aktuelle Situation ist alarmierend: Die bisherigen 7 Betten reichen bei weitem nicht aus, um den Schutzsuchenden gerecht zu werden.
Wir handeln: Aus 7 werden 22 Plätze! Der Grundstein für den Neubau ist bereits gelegt, das Grundstück gekauft und die Pläne sind bereit. Unser Ziel ist es, Raum für insgesamt 22 Frauen zu schaffen. Damit der Bau zügig voranschreiten kann, benötigen wir Ihre Unterstützung.
Aktuell ist erst ein Drittel der Baukosten gedeckt – für den Rest suchen wir Partner, die mit uns diesen sicheren Ort realisieren.
Ihre Hilfe schenkt den Frauen:
Einen sicheren Rückzugsort um zur Ruhe zu kommen.
Medizinische Versorgung und psychologische Begleitung.
Seelsorgerliche Unterstützung und rechtlichen Beistand in einer schwierigen Lebenslage.
Werden Sie Teil dieses Projekts
Helfen Sie uns, dieses lebensnotwendige Gebäude fertigzustellen.
Jede Spende trägt dazu bei, dass 15 weitere Frauen den Schutz erhalten, den sie so dringend brauchen.
Wie es begann – und wie es weiter geht.
Dr. Heinz Knauer, ein Arzt aus Karlsruhe war fasziniert und zugleich betroffen von der Lage der armen Menschen auf Bali. Beides – die Liebe zur Insel und die Liebe zu den Menschen bestimmten sein Leben. Seinen Nachlass widmete er der Aufgabe, die Situation vor Ort zu verbessern und so wurde mit seinem Erbe das umgesetzt, was ihm zeitlebens so wichtig war: Medizinische Hilfe dort hin zu bringen, wo sie am nötigsten ist. Die Dr. Heinz Knauer Stiftung wurde als kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts am 07.02.2001 durch die Evangelische Landeskirche in Baden gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Mit den Geldern aus dem Nachlass des Gründers, Zustiftungen und Spenden konnten in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche auf Bali zwei Kliniken, weitere Gesundheitsstationen und ein mobiler Gesundheitsdienst aufgebaut werden. Weitere Freunde und Förderer werden es möglich machen, die segensreiche Arbeit auszubauen und immer mehr Menschen zu helfen.
Die Kliniken der Hoffnung
Grundsätzlich ist das Gesundheitssystem in Indonesien nicht schlecht und durch die Einführung einer für alle verpflichtenden Mitgliedschaft in der neu eingerichteten staatlichen Krankenversicherung BPCS vor wenigen Jahren, sollten alle Indonesier:Innen dieses auch in Anspruch nehmen können. Doch nicht überall im Inselreich ist medizinische Hilfe in der Nähe, auch nicht auf Bali, einer recht kleinen Insel mit einem deutlich höheren Lebensstandard als im übrigen Land. Wer im Hinterland lebt, hat auch auf Bali oft keine ausreichende Infrastruktur zur Verfügung, keine Straßen zum Dorf und keinen öffentlichen Nahverkehr zum nächsten größeren Ort, um dort entsprechend behandelt werden zu können. In vielen Regionen sind die Menschen ohne Versorgung.
Mitten in dieser misslichen Situation hilft die Dr. Heinz Knauer Stiftung.
Dort, wo keine andere medizinische Hilfe mehr ankommt, ist sie für die Menschen da. Das mobile Gesundheits-Team der Stiftung kommt regelmäßig in festgelegte Ortschaften und untersucht diejenigen, die kommen. Gerade die, deren Chancen sonst schlecht stehen, können hier Hoffnung schöpfen. Sie bekommen auch ohne die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung ihre ärztliche Untersuchung, eine Diagnose, wenn nötig auch eine Empfehlung, ein Krankenhaus aufzusuchen. Die Apothekerin gibt, wo geboten, Medikamente aus und wenn nötig leistet die Ärztin im Team auch Nothilfe, um das Schlimmste zu vermeiden.
Helfen, wo niemand sonst hilft
Selbst in Städten gibt es Gruppen von Kranken, die trotz einer Mitgliedschaft in der staatlichen Krankenversicherung nicht gerne gesehen sind. HIV/AIDS-Infizierte z.B. müssen bei uns nicht betteln, um behandelt zu werden. In den beiden Knauer-Kliniken werden sie nicht weggeschickt! Sie werden behandelt wie jeder erkrankte Mensch und sie bekommen zusätzlich das Angebot zur Teilnahme an Gruppen, z.B. für an AIDS erkrankte Personen: Kurse für eine gute Ernährung, zur Aufklärung über die besonderen Gefahren durch bestimmte Erkrankungen und Vermeidungsstrategien, über Hygiene und vieles mehr.
Auch Menschen, die wegen ihrer Behinderungen über Jahre ausgegrenzt waren, werden ärztlich und physiotherapeutisch behandelt und auf ihrem Weg zurück in die Dorfgemeinschaft begleitet. Darüber hinaus gibt es Angebote für berufliche Aus- und Weiterbildungen, die eine diakonische Einrichtung zusammen mit dem Arbeitsamt anbietet.
Für alte Menschen gibt es allmonatlich ein Gesundheitspaket, das eine Blutuntersuchung, Bewegungstraining und eine vollwertige Mahlzeit beinhaltet. Und Kranke, denen es nicht möglich ist, aufgrund ihrer Erkrankung das Haus zu verlassen, können ebenso wie Menschen, die aufgrund ihrer Gebrechlichkeit keinen Arzt mehr aufsuchen können, den mobilen Dienst um einen Hausbesuch bitten.
Guter Start ins Leben
Eine besondere Herzensangelegenheit der Stiftung ist die Mutter-Kind-Versorgung. Schwangere kommen zu Voruntersuchungen, zur Geburt und zur Nachsorge in eine der beiden Knauer-Kliniken. Die Kinder erhalten die nötigen Schutzimpfungen und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Besonders wichtig ist dabei das Team aus Ärztinnen, Hebammen und dem Gynäkologen, denn das Personal steht für das ausgezeichnete fachliche Niveau, das für Mutter und Kind lebenswichtig ist.





